The Rule of Jenny Pen – Mediabook

Alptraum Altersheim. John Lithgow und Geoffrey Rush im Psychoduell der Extraklasse. (PLAION Pictures)

Altern kann grausam sein. Allein. Missverstanden. Gequält vom Schmerz, seelisch und körperlich. Was aber, wenn aus dieser Misere ein böses Spiel wird? Tatsächlich, das beschreibt der neuseeländische Autor Owen Marshall bereits in seiner Vorlage, ähneln Verhalten und Verspieltheit manch älterer Herrschaften wieder dem von Kindern. In seiner 1992 veröffentlichten Short Story treibt der sadistische Bewohner Dave Crealy sein Unwesen im Heim, quält Mitbewohnerinnen und Mitbewohner – mit gefährlichen Folgen. Der neuseeländische Regisseur James Ashcroft adaptierte bereits zuvor eine Geschichte seines preisgekrönten Landsmanns fürs Kino: Coming Home in the Dark (2021, Vorlage: 1995) wurde schnell zum Geheimtipp. The Rule of Jenny Pen (2024), von Stephen King zum besten Horrorfilm des Jahres gekürt, war das langjährige, ursprüngliche Filmprojekt. Mit Geoffrey Rush und John Lithgow als unberechenbarer Crealy bringt Ashcroft zwei Schauspielgrößen vor die Kamera, die sich noch im Stillen ein unbarmherziges Psychoduell liefern. Der Henker und sein Richter… im Booklet beleuchte ich die Motive und Hintergründe des Films und gehe genauer auf die literarische Vorlage ein.

PLAION Pictures