Becoming Led Zeppelin – Review

Die erste autorisierte Filmbiografie über Led Zeppelin erforscht die Ursprünge der Band und dokumentiert ihren frühen, kometenhaften Aufstieg. (Fluxkompensator)

Anhand von beeindruckendem, teils bisher unveröffentlichtem Filmmaterial, Auftritten und Musik erkundet Becoming Led Zeppelin (2025) die kreative und persönliche Entstehungsgeschichte der ikonischen Band. Die musikalische Odyssee wird in den eigenen Worten von Led Zeppelin erzählt und ist der erste offiziell autorisierte Film über die Gruppe.

Regisseur Bernard MacMahon schreibt im Grußbrief der hier vorgestellten Collector’s Edition, die große Herausforderung sei es gewesen, einen Film über eine Band zu machen, die kaum für gefilmte Interviews, geschweige denn Dokumentationen zur Verfügung stand. Led Zeppelin überdauert bis heute durch ihre Musik im Albenformat. Gitarrist Jimmy Page, Mastermind und Produzent der Band, ließ kaum Singles veröffentlichen, sondern legte Wert auf ein möglichst breites Erzählformat der Songs in Form von perfekten Alben und virtuosen Konzert-Shows, wobei immer und ausschließlich der Sound im Vordergrund stand. Das Gefüge der Band, die Identität von Led Zeppelin, war außerhalb dieses musikalischen Quartetts nicht denkbar. So war es wenig überraschend, dass kurz nach dem tragischen Tod des Schlagzeugers John Bonham 1980 die Band ihre Auflösung bekanntgab. Becoming Led Zeppelin erzählt davon, wie man dieses einmalige Miteinander schon in der Anfangsphase spürte und fortan mit ungebremster Kreativität festigte. Kraftvoll. Mitreißend.

Vollständige Review auf dem Fluxkompensator